Hubert auf dem Segelfluglehrer-Lehrgang

Hier nimmt uns Hubert auf einen ganz persönlichen Rückblick auf seine Segelfluglehrer-Ausbildung mit.
Die Voraussetzungen
Um am Segelfluglehrer-Lehrgang des BWLV teilnehmen zu können, musste Hubert mindestens 200 Starts und 100 Flugstunden als verantwortlicher Pilot vorweisen. Diese Voraussetzungen hatte er durch sein engagiertes Fliegen bei der LGH erfüllt.
Das Fachwissen-Wochenende (Februar 2023)
Im Februar ging es mit einem Theorie-Wochenende los: Aerodynamik, Flugzeugkunde, Meteorologie, Navigation und Luftrecht — all das, was ein Fluglehrer seinen Schülern vermitteln können muss, wurde intensiv aufgefrischt und vertieft.
Das Pädagogik-Wochenende (März 2023)
Im März folgte ein Wochenende zum Thema Pädagogik und Methodik der Flugausbildung. Wie erklärt man einem Schüler das Landen? Wie baut man eine Übungsstunde sinnvoll auf? Wie motiviert man und wie geht man mit Fehlern um?
Der zweiwöchige Praxislehrgang
Den Kern der Ausbildung bildete ein zweiwöchiger Praxislehrgang. Mit sieben erfahrenen Lehrberechtigten wurden Starts, Landungen und Flugübungen in verschiedenen Flugzeugmustern (Duo-Discus, Duo-Discus XL, DG-1000T, ASK-21B) trainiert — immer mit dem Fokus auf die Lehrmethodik.
Das Besondere: Die angehenden Fluglehrer flogen dabei abwechselnd als "Lehrer" und "Schüler" und mussten zeigen, dass sie Manöver nicht nur beherrschen, sondern auch verständlich erklären und korrigierend eingreifen können.
Teamwork und Kameradschaft
Neben dem fliegerischen Teil war auch die Gemeinschaft ein wichtiger Bestandteil. Gemeinsames Kochen, Grillen und Fachsimpeln am Abend schweißten die Gruppe zusammen. Die Erfahrung zeigt: Segelfliegen ist Teamsport — und das gilt auch für die Fluglehrerausbildung.
Prüfung und Ergebnis
Am Ende standen praktische und theoretische Prüfungen an. Hubert hat alle Prüfungen bestanden und darf sich nun Segelfluglehrer nennen. Ein großer Erfolg und ein Gewinn für die LGH — denn gute Fluglehrer sind die Basis einer erfolgreichen Vereinsausbildung.